Fragen Sie sich auch manchmal, ob Ihr Dentallabor ideal ausgestattet ist?Fragen Sie sich auch manchmal, ob Ihr Dentallabor ideal ausgestattet ist? Ist Ihre Ausstattung umfangreich genug, um die Erfordernisse der Gegenwart und der Zukunft gut meistern zu können? Wie wär’s mit einem kleinen Check? Wir haben uns für Sie umgehört.

Die 4 „Must-Haves“, die in keinem modernen Dentallabor fehlen dürfen, sind:

1. Grundlegende Werkstoffe

Neben Wachsmesser, Skalpell und Bunsenbrenner sind die wichtigsten Werkstoffe wie folgt zu nennen:

Vollkeramik

  • Presskeramik
  • Schichtkeramik – für ZrO2 und LS2
  • Zirkoniumoxidkeramik – für Gerüste oder vollanatomisch

Composite

Metall-Keramik

Einen Zeitvorteil bringt ein einfaches System, bei dem alles gut zusammenpasst und möglichst viele Indikationen abgedeckt sind. Und selbstverständlich gehört dazu auch ein passendes Malfarbensystem. Wichtig bei alledem ist eine einfache Verarbeitung. Alle Werkstoffe im Dentallabor sollten flexibel einsetzbar sein. Damit haben Sie weniger Lagerhaltung und weniger Schulungsaufwand – egal, wie gross Ihr Laborteam ist. Routine schafft Sicherheit und vorhersehbare Ergebnisse.

2. Analoge Werkzeuge und Geräte

Zunächst mal allgemein gefragt: Was ist die Grundvoraussetzung dafür, dass ich ein Gerät gerne – und damit auch lange – benutze? Ganz logisch: Es muss eine einfache Handhabung haben! Sowohl bei einem Gussgerät als auch bei einem Brenn- oder Pressofen gilt: Das Gerät muss leicht bedienbar, es muss benutzerfreundlich sein.

Was gehört unumgänglich in jedes Dentallabor? Hier nun die häufigsten Nennungen:

  1. ein Brenn- oder Brenn-Pressofen,
  2. ein Gussgerät (inkl. Vorwärmofen),
  3. ein Laser,
  4. ein Silikonanmischgerät,
  5. ein Gipsanrührgerät (ideal auch ein Gipsdosiergerät),
  6. ein Dampfer und ein Ausbrühgerät,
  7. ein Prothesen-Injektionsgerät.

Aber Vorsicht! Bei allen Geräten gibt es natürlich Unterschiede. Klären Sie deshalb im Voraus die Frage, was Sie wirklich brauchen. Sie sollten Ihr Material genau kennen, um zu wissen, welches Gerät das richtige für Ihr Dentallabor ist.


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3. Digitale Werkzeuge und Geräte

Unverzichtbar werden in der Zukunft digitale Werkzeuge und Geräte:

  1. Digitalkamera und Software zur Farbbestimmung
  2. Labor-Scanner
  3. CAD/CAM-Software
  4. Maschine/Fertigung

Vorteilhaft ist für alle Beteiligten ein einfaches digitales System, bei dem alle Schnittstellen und Datensätze gut zusammenpassen und möglichst viele Indikationen abgedeckt werden. Wichtig bei alledem ist eine einfache Bedienung der Geräte und der Software.
Wie schnell Sie in die digitale Zahntechnik investieren möchten, liegt ganz bei Ihnen – ebenso, in welchem Umfang. Achten Sie darauf, dass es sich um ein offenes und zukunftsorientiertes System für Ihr Dentallabor handelt.

4. Vollautomat oder Mühle

Egal ob „digital native“ oder Handwerker – ob digitaler Vollautomat mit Hochdruckpumpe und automatischer Reinigung oder Handmühle und Herdplatte…
Eine Sache darf in keinem Dentallabor fehlen: Die Kaffeemaschine. Sie haben hier alle Optionen offen: digital mit Touchscreen oder klassisch-analog. Wichtig ist das Ergebnis: für Sie, Ihr Team oder die gemeinsame Besprechung der nächsten gemeinsamen Patientenfälle.

Fazit:

Richten Sie Ihre Ausstattung im Dentallabor auf die Bedürfnisse Ihrer Kunden aus – und auf Ihre eigene Positionierung und Zielsetzung! Unterscheiden Sie zwischen Pflicht und Kür! Manchmal sind es die kleinen, unauffälligen Dinge, die schier unentbehrlich sind.


Die Zukunft der Zahntechnik hat längst begonnen. Die digitale Revolution (CAD/CAM) macht auch vor der Dentalwelt nicht Halt. Wollen Sie wissen, wohin die Reise geht? Wir haben die sechs wichtigsten Trends für Sie zusammengetragen – basierend auf Interviews mit erfahrenen Anwendern, auf Laborbesuchen und auf Gesprächen mit Experten.

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