ZTM Oliver Brix (Deutschland) hat die vollautomatische Pressfunktion (FPF) der Programat EP5010-Pressöfen getestet. Als Anwender der ersten Stunde lobt er die einfache Handhabung dieser Funktion und die gute Oberflächenqualität der Ergebnisse

ZTM Oliver Brix (Deutschland) hat die vollautomatische Pressfunktion (FPF) der Programat EP5010-Pressöfen getestet. Als Anwender der ersten Stunde lobt er die einfache Handhabung dieser Funktion und die gute Oberflächenqualität der Ergebnisse. Lesen Sie hierzu das folgende Interview.

Herr Brix, seit wann arbeiten Sie mit der Presstechnik?Brix Oliver

Oliver Brix: Ich arbeite seit 1997 mit der Presstechnik, also seit 21 Jahren.

Wie sind Sie zur Presstechnik gekommen?

Oliver Brix: Zur Presstechnik bin ich durch IPS Empress 1 gekommen. Dabei ging es damals vor allem um die Anfertigung von Inlays und Onlays.

Was gefällt Ihnen an der Presstechnik, und wo sehen Sie Vorteile im Vergleich zu anderen Techniken wie beispielsweise CAD/CAM?

Oliver Brix: Besonders gefallen mir die Flexibilität und die Materialvielfalt. Das sind für mich die Hauptvorteile, die mir die Presstechnik bietet. Konkret bedeutet das: Ich kann jede Geometrie pressen – und zwar auch extrem dünn, sofern dies erforderlich ist.

Ivoclar Vivadent hat für die Programat EP5010-Pressöfen eine vollautomatische Pressfunktion (FPF) herausgebracht. Haben Sie schon mit dieser gearbeitet?

Oliver Brix: Ja, ich habe bereits mit der FPF arbeiten dürfen. Und zwar von Anfang an. Denn mir wurde die Ehre zuteil, die Funktion bereits testen zu dürfen, noch bevor sie auf den Markt kam. Daher bin ich ein FPF-Verwender der ersten Stunde.

Welche Erfahrungen haben Sie mit der FPF gemacht, und was hat Ihnen daran im Vergleich zur herkömmlichen Presstechnik gefallen?

Oliver Brix: Im Vergleich zur herkömmlichen Presstechnik hat mir in erster Linie die einfache Handhabung der FPF gefallen. Darüber hinaus muss ich hier unbedingt auch die aussergewöhnlich guten Ergebnisse hinsichtlich der Oberflächenqualität erwähnen.

Wo sehen Sie in der täglichen Arbeit die Vorteile der FPF?

Oliver Brix: Die Verwendung der FPF bringt eine erstaunliche Ruhe in den Pressalltag – sogar bei stärkerer Auslastung. Da bei der FPF alles automatisch läuft, erhalte ich eine grosse Verlässlichkeit und eine hohe Konstanz.

Warum ist der Pressprozess mit der FPF robuster und sicherer?

Oliver Brix: Da der Pressofen die Abläufe automatisch überwacht, sinkt das Fehlerrisiko signifikant. Der Pressofen optimiert dank der FPF den kompletten Pressvorgang. Temperaturfehler beim Vorwärmen oder eine falsche Programmwahl hinsichtlich des Materials und der Grösse der Muffel werden automatisch korrigiert.

Können Sie die FPF kurz mit einfachen Worten erklären?

Oliver Brix: Ofen einschalten, FPF aufrufen, Muffel mit Rohling in den Ofen stellen und Start drücken.

Sind jetzt nach Ihrer Einschätzung überhaupt noch weitere Entwicklungen in der Presstechnik möglich – und wenn ja, was gäbe es aus Ihrer Sicht noch zu verbessern? 

Oliver Brix: Auch, wenn das jetzt seltsam oder sogar unglaublich klingt: bitte einfach alles so lassen, wie es jetzt ist.

Herr Brix, vielen Dank für dieses Interview.

 

Sind Sie sich nicht sicher, wie Sie Ihren Brenn- oder Pressofen richtig kalibrieren? Dann befinden Sie sich in guter Gesellschaft. Denn immer wieder kommen bei Zahntechnikern Fragen zu diesem Thema auf: (Warum) Müssen Keramik-Brennöfen kalibriert werden? Welche Möglichkeiten gibt es? Was ist die beste Methode? In unserer Checkliste haben wir die wichtigsten Hinweise zum Thema Kalibrierung für Sie zusammengetragen.

Hier herunterladen

 

Programat und IPS e.max sind eingetragene Warenzeichen der Ivoclar Vivadent AG. Die Verfügbarkeit bestimmter Produkte kann je nach Land variieren.